­­­Mein Einstieg zum Modellbau

60 Jahre später habe ich am Heli fliegen Gefallen gefunden!

Der V911 von WLtoys ist mit 30g ein Leichtgewicht, deshalb verträgt er auch viele Abstürze ohne Schaden. Für meine Enkel lasse ich den immer wieder im Wohnzimmer als Stubenfliege starten.

Steigen und Sinken wird über die Rotordrehzahl, Nick, Roll über die Taumelscheibe und Gieren über

den Heckrotor gesteuert. Wer den gut beherrscht, kann sich an einen CP (Collectiv Pitch) ran wagen!

Kleine Indoor CP´s im RTF - Paket gibt’s preisgünstig zu kaufen. Diese überstehen auch kleine Crashs,

im Gegensatz zu Großen, eher ohne Schaden! Allerdings sind die Kleinen oft schwerer zu fliegen, als ihre großen Brüder! Zur Übung sind Simulatoren von großem Nutzen. Ich fliege auch immer wieder gerne mit dem Aero Fly Prof. Deluxe, der eine brauchbare Animation bei Fläche und Helis bietet.

 
Die Flugschule bringt viel Basiswissen, mein Dank an Peter Henning!

 

Meine Modelldaten    Aufbau bürstenloser Motoren    Wickeldaten

Kenntnisnachweis für Modellflieger

 

 UAS-Betreiber-Nummer (e-ID)

Modellpiloten werden über die Vereine und Verbände an das LBA gemeldet. Das LBA teilt über Email dann die e-ID den entsprechenden Piloten zu. Die bereits durchgeführten Kenntnisnachweise behalten ihre Gültigkeit!

 

 

 Tannkosh 2011

 

 

 

Meine alte Robbe Terra Top taugt immer noch als Kommandogerät für den Flugsimulator. Sie ist über die Trainerbuchse und USB-Interface mit dem PC verbunden! Mit dem Flugsimulator Aero Fly Professionell Deluxe Vers. 1.9.1.3 und dem USB Interface von Amazon, läuft alles wunderbar. Gerne trainiere ich neue Figuren, meist mit der BO105, DC3 und Extra300. Mit dem Milan oder DG1000 trainiere ich den Segelflug. Bei einigen Modellen habe ich jedoch den Einstellwinkel für besseres Flugverhalten verändert!

 

preiswerte Stubenfliege

Als fixed Pitch Heli machte der V911 richtig Spaß, mit 30g Fluggewicht Ideal für Indoor Flüge. Noch schöner im Stadtpark, aber nur bei Windstille! 

Eine Akkuladung reicht für ca. 7Minuten.
Das kompl. Set als RTF habe ich in Mode2 bestellt:
-links: Gas und Heckrotor
-rechts: Nick und Roll

Habe nun schon viele Flugstunden drauf, Motoren + Getriebe laufen immer noch gut, fliegt wie neu!
Mit Dual rate (Stufe 2) ist der kleine Heli recht agil und braucht schon mehr Übung. Der Sender mit Display im Set ist brauchbar, die Reichweite ist o.k., hatte bislang noch keine Aussetzer!

Blade mCPX

Der Unterschied von fixed Pitch zum collectiv Pitch ist aber real schon markant! Flugtraining mit einem Simulator ist deshalb sehr empfehlenswert!

Starten + Landen mittels Pitch und Gasgerade / V-Kurve. Damit gibt’s einen sanften Rotoranlauf mit mehr Stabilität. Motor Ein/Aus mit Throttle cut, damit der Heli bei Notlandungen nie mit negativ-Pitch aufschlägt!!!
Auf der Wiese macht´s mehr Spaß, als Indoor, weil mehr Raum zum Abfangen und bessere Sicht vorhanden ist, denn der Kleine kann recht schnell werden!

Besser bei Windstille üben, dann geht’s auch im Rundflug leichter.
Wer den Kleinen beim CP-Training beherrscht, kann sich locker an größere CP´s machen! Für Flips und Loopings ist sein stärkerer Bruder mit BL besser.

Wichtige Tipps für den Blade mCPX

Mit dem AR7200BX kam der Esky D550G3 in die Preisklasse vom Blade 300X.

Billiger wird’s mit dem Stabilizer Mini KBAR.

Leider ist die Ersatzteilversorgung vom Hauptrotorzahnrad extrem schlecht geworden. Das HRZ vom Blade 300X passt perfekt, vermutlich auch die HRZ-Nabe, Rotorwelle, Kunststoffblätter.

 

Mit diesem Heli trainierte ich Stallturn, Looping, Flip, Rolle und Rückenflug! Die leichten 300er Helis bringen damit eine enorme Flugleistung!

Der Heli ist mir leider beim Flugtraining ins hohe Gras abgeschmiert und verschollen!

 

Der AR7200BX ist als Empfänger mit FBL-Stabilisator für 149€ gut und preiswert!
Der Abgleich mit Sender als Eingabegerät und LED-Anzeigen am Gerät ist gut beschrieben. Weil der Empfang schlechter wurde, habe ich im Austausch bei HH für einen guten Preis den AR7210BX bekommen. 

 

Mini KBAR ist leider ein VBAR-Clone!

Es ist jedoch nur ein FBL Stabilisator, ohne Empfänger! Lässt sich aber auch mit bis zu 2 Satelliten betreiben! Für das Setup ist über USB-Adapterkabel ein PC, oder Terminal erforderlich! Wie das Original, hat auch das KBAR die Vibrationsanalyse. Mittels Bluetooth-Adapter am 4pol. Stiftstecker vom Mini KBAR ist eine drahtlose Verbindung zum Notebook, oder auch Smartphone möglich.

Dazu gibts bei Google die VBAR-APP 1.2.1.

Das KBAR ist über Mikroschalter auf die gewünschte Einbaulage einstellbar und lässt sich auch hochkant betreiben.

Ich war von der schönen Kopfmechanik (Bell/Hiller) vom Dynam E-Razor 450 fasziniert!

Natürlich habe ich auf meine Spektrum-Steuerung mit DX8G2 DSMX umgerüstet, denn die mitgelieferte RC-Anlage war eine Zumutung. Ich bau nur noch auf der Basis von Heli-Kits (Mechanik) auf und rüste dann selber aus!

Ausrüstung geändert!

Kreisel: HK401B, auf analoges Servo gestellt!

Servos: TG90S

Motor: Turnigy H2218 2500KV, Getriebe: 10/106

ESC: HK40 blue Series, SBEC 4A mit gutem Sanftanlauf

RX: Orange R615X

Akku: Lipo 3S2200

Zur Überwachung der Bordspannung habe ich nun den Lipowarner mit Anzeige der Einzelzellen und einstellbarem Spannungslimit (10,7V) eingebaut. Die beiden Piezolautsprecher sind auch im Flug unüberhörbar! 

Nach einigen Abstürzen habe ich einige Verbesserungen eingebaut!

Mit neuem Motor und ESC, erreicht er nun in Rundflügen bis zu 10min. 

 

 

Den HK450 GT Pro v2 habe ich als Kit gekauft und aufgebaut. Mit Ausnahme der Hauptrotorwelle waren alle Teile sauber gefertigt, Ersatzrotorwellen gab’s auf Garantie! Preis / Leistung ist unschlagbar!

Habe den Heli nach einem Kipper bei der Landung auf FBL mit HK DFC Rotorkopf und gelbem KBAR umgerüstet!

 

Motor: Turnigy SK3 Competition 2700KV

Getriebe: 12 zu 150

ESC: HK 40A mit 4A SBEC im Steller betrieb mit gutem Sanftanlauf!

Stabilisierung: gelbes Mini KBAR mit PC-SW 5.3 eingestellt!

Servos: TS HK933MG, Heck DS919MG (auf digital 2700G gestellt)

RX: AR6600T mit Telemetrie und Satellit

 

Für mein Flugprofil mit weniger Lastspitzen, reicht derzeit die Spannungsüberwachung von Lipo und Flightlog aus über Telemetrie aus.

Um die Lipos besser zu schonen, habe ich den Timer auf 9 Min Vorwarnung, zusätzlich den Vibrationsalarm über Telemetrie auf 10,7V gesetzt. Damit sind die Lipo`s recht gut vor Unterspannung geschützt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Huges 300C

 

Umbau aus dem HK450ProGT und 3-Blattrotor. Für eine gerade Anlenkung der Blatthalter

nutzte ich die virtuelle TS-Verdrehung im Mini-KBAR.

Motor: Turnigy SK3 2839, 3600KV

ESC: HK40A SBEC4A

Stabilisierung: gelbes Mini Mini-KBAR

RX: AR6600T mit Telemetrie und Satellit SPM9645

TS-Servos: HK933, Heckservo: Corona DS919MG

Heckrotor mit Riementrieb.

 

Schade, dass der Rumpfumbausatz aus Kunststoff recht dünn und fragil ist, nach einigen Flügen musste nachgeklebt werden.

Das Leitwerk vibriert, Rissblidung ist die Folge.

 

HK450 TT FBL Pro v2 

Ausrüstung

Motor: Turnigy 2836, 3700KV

Getriebe: 11 zu 150

ESC: TAE45A mit 4A SBEC, auf Governor und gutem Sanftanlauf!

Stabilisierung: gelbes Mini KBAR mit PC-SW 5.3 eingestellt!

Servos TS: Corona DS 939 MG

Heck:  Corona DS919MG (digital 2700G angewählt)

RC: AR620 mit Telemetrie

 

Der Erstflug war gleich perfekt, lässt sich in Heading Hold super fliegen, Heck steht auch mit vollem Pitchstoss stabil. Der Heli läuft schön vibrationsfrei und der Heckantrieb ist auffallend leichtgängig. Die Heckblätter habe ich auf nachlaufend umgestellt, damit ist der Stellweg nach beiden Seiten besser.

Der Primärantrieb (Kegelräder) vom Heckrotor ist recht empfindlich bei leichtem Bodenkontakt. Auf Anraten habe ich zwischen Rahmen und hinterer Strebe vom Landegestell ein 4mm Brettchen geschraubt. Damit bekommt der Heckrotor etwas mehr Abstand zum Boden.

Achtung: Alle Kegelzahnräder müssen genau ausdistanziert sein, sonst sind Beschädigung und Aussetzer am Heckrotor möglich!

 

 

Die Teile im Assault-Helikit 450 waren alle gut und sauber gefertigt.

Die neue Heckanlenkung ist nun präziser mit weniger Spiel.

Beim Erstflug war gleich alles perfekt!

Heckrotor mit Riementrieb.

 

Ausrüstung:

 

Stabilisierung: gelbes Mini KBAR

RC: AR6600T mit Telemetrie und Satellit SPM9645

Servos: Turnigy 306G für Taumelscheibe und Heck

Motor: Turnigy SK3 2839 3600KV, Getriebe:12 zu 150

ESC: Rotorstar 45A, SBEC 6A, mit Progcard eingestellt!

 

 

 

 

 

Motorsegler sind gute Flugtrainer

  

Der Mosquito fliegt nach 42 Jahren wieder, im Thermiksteigen besser als alle meine neueren Schaumsegler!

Antrieb: originaler Graupner Jumbo 550F G3, neuer Klappluftschraube 14x8“ und Bürstenmotor-Regler Modelcraft T50B mit 2A BEC. 10,6A bei offenem Regler, steuerbar von 1500 bis 2800UpM.

Mit einem 3S1300 Lipo und Telemetrie ergeben sich ca.10 Min Laufzeit mit guter Steigleistung. Das Fluggewicht mit 1380g ist geringer als original, denn der leichtere Lipo mit ESC und BEC erspart auch den Empfänger Akku.


Die
ASW17 von Yuki 2.1m, Fluggewicht 930g.

Antrieb: Yuki BL-Motor, ESC mit BEC und Klappluftschraube 10x6“ Durchmesser, direkt getrieben, 9,6A bei offenem Regler, Lipo 3S1300. Mit dem NACA6409 ähnlichen Profil ist er für Thermik geeignet.

 

Die ASW28 von Volantex mit Flaps, 2,54m, Fluggewicht 1460g. Antrieb: BL-Motor 850KV Direktantrieb auf 10x6“ Klappluftschraube,16A bei offenem Regler. Für den korrekten Schwerpunkt musste der größere 3S2200 Lipo ein ganzes Stück weiter nach hinten. Um Platz zu schaffen musste das Rumpf Rad mit Radkasten weichen, sonst hätte ich 90g Blei am Heck anbringen müssen. Da ich eh auf Gras lande, ist´s nur ein optischer Mangel!   

 

Den FMS FOX V2 mit Flaps habe ich nun als Trainer für den leichten Kunstflug beschafft. Bei längerer Laufzeit gab´s Wärmeprobleme beim Motor (BL 900KV) und ESC. Habe dann die Klappluftschraube auf 11x7“vekleinert und einen stärkeren ESC (HK40A) eingebaut. Fluggewicht mit größerem Lipo´s 3S2200 ca. 1400g. Der Motorsegler ist sauber als Semi Scale aus festem EPO-Schaum aufgebaut und mit Alurohren in den Flächen recht stabil. Beim Anstechen auf -45° und Vollgas bleibt er sauber auf Kurs, kein Unterschneiden! Den Schwerpunkt habe ich auf 54mm (von der Flächennase) weiter nach hinten verlegt.

Deshalb mussten allerdings 35g ans Heck.

So fliegt er auch mit halber Leistung brauchbare Rollen und ist m.E. gut ausgetrimmt!

 

Der schnelle Funray von Multiplex ist aus Eposchaum und Carbonleisten formstabil gefertigt. Er ist gut zum Kunstflugtrainer mit Motorseglern geeignet und zeigt auch im Langsamflug hervorragende Leistung. Mit meinen leichteren Standardakkus 3S2200 musste ich ihn deshalb vorne mit 50g Ballast ausgleichen.

 

Modelldaten   Konfiguration (auf Spektrum DX8G2 angelegt)

 

 

Rolf Grauer, alias reglermax, 09.09.2021