Ausfallhäufigkeit und
Prüfung der Zündanlage
und die Kernerwärmung durch Wirbelströme, hinzu. Dabei hat dickerer Spulendraht grundsätzlich einen niedrigeren Wirkwiderstand, somit eine geringere Erwärmung,
höhere Reißfestigkeit und die dickere Lackisolierung macht dieWicklung haltbarer gegen Windungsschlüsse!
Varianten der Ladespule
230 - 270 Ohm, mit 0,17mm CuL- Draht.
Kern
Beide Wicklungen sind am Kern auf Masse geführt.
ACController (Eigenbau)
Regelgleichrichter (Nachbau)
oder fertig + preiswert, nur Stecker anpassen!XR 600R(B-Modell) Bj 86/87, XL 600,
4 - Draht: 290
- 350
mit Gleich - u. Wechselstrom Netz, 150 W bei 5000UpM Gesamtleistung!
Ladewicklung und Lichtwicklung am Kern auf Masse geführt.
XR 600R, 3 - Draht: 90
2 Spulen in Serie, keine
abnehmbaren Spulenkörper
Für Gleichstromnetz 70 W mit Ladegleichrichter. Beide Anschlüsse isoliert herausgeführt!
XR 600R, 5-Draht:: 902 Spulen in Serie, keine
abnehmbaren Spulenkörper
ab 93 in alle Modelle eingebaut mit Gleichstrom-, u. Wechselstrom Netz, 150 W bei 5000UpM Gesamtleistung!
Ladespule am Kern auf Masse geführt.
XR 650R, 5-Draht::
90
2 Spulen in Serie, ohne abnehmbare Spulenkörper, 0,2 mm CuL.
Gleichstrom-, u. Wechselstrom Netz, 150 W bei 5000UpM Gesamtleistung!
Ladespule ist isoliert, 2-polig herausgeführt, Lichtwicklung einseitig an Masse gelegt!
Zündgeber mit integriert! Das Polrad hat einen anderen Innenkonus. Außen ist für den Zündgeber ein Eisenplättchen aufgeschweißt!
Alle Kerne haben die gleiche 3er - Verschraubung sind aber in der Tiefe etwas unterschiedlich!
Ab BJ92 wurden die schlankeren 3 und 5 Drahtlima´s mit etwas anderem Polrad No 31110MN1681 verbaut!
Unterschiede in den Schwungscheiben/Polrädern sind auch bei der XR650R wegen dem Zündgeber und bei der XR650L wegen dem Anlasserzahnkranz!
meine Ladespulen sind mit 0,2mm CuL auf 90 Ohm gewickelt!
Lichtwicklung:
0,6 - 0,9
4, 5 oder 6 Spulen phasenrichtig in
Serie
Isolationswiderstand >5 MOhm!
Gleichrichterwicklung: 1,1 bis 1,3
4 oder 5 Spulen phasenrichtig in
Serie, Isolation zur Masse > 5M
Isolation und Durchschlagsfestigkeit
Bei älteren Lima´s ist die Kernisolierung durch Alterung rissig und muß erneuert werden!Eine aussagekräftige Isolationsprüfung lässt sich nur mit einer angemessenen Prüfspannung durchführen. Dabei sollte für die
Prüfspannung der 10 - fache Wert der Betriebsspannung für die erforderliche Durchschlagsfestigkeit genommen werden!
Dies ist besonders bei neu gewickelten
Ladespulen zu beachten, die ja bis zu 200VAC führen. Deshalb isoliere ich die
Spulenkammern vor dem Wickeln, mit speziellem
Silikon und zusätzlich mit Teflonband. Nach dem
Wickeln, wird mit 1,5 KV geprüft!
Ersatz durch neue, preiswerte Nachbau - Lima´s

Durch Materialermüdung können Haarrisse entstehen, die oft zu wärmeabhängigen Fehlern führen, denn Ölkohle und Metallabrieb in den Haarrissen,
können zu einem wechselnden Widerstand führen. Im Extremfall ist der Spulenwiderstand dann im Megaohm - Bereich.
Ebenso kann sich die Lackisolierung vom Spulendraht durch Temperaturwechsel und chemische Einflüsse zersetzen, das zu
Windungsschlüssen führen kann. Dabei verringert sich der Spulenwiderstand und natürlich die Ladespannung.
Diese Fehler zeigen sich oft erst im heißen oder im abgekühlten Zustand.
Bei der Widerstandsprüfung muß natürlich beachtet werden, daß der elektr. Widerstand bei Kupfer mit steigender Temperatur,
größer wird (PTC).
Alle Widerstandswerte sind temperaturabhängig und auf
20°C bezogen.
Bei abweichender Temperatur gilt bei Kupferdraht:
R t = R nominal * (1+
(3,92 * ΔT / 1000))
Beispiel:
R nominal Ladespule
(20°C) = 90
Rt (bei
heißem Motor, Öltemperatur 110°C) = 121,7
Dabei ist n die Anzahl der Windungen der Spule. Wenn sich nun entweder das Magnetfeld ändert (schwächer oder stärker) oder die Fläche kleiner oder größer wird, ändert sich auch der magnetische Fluss. Diese Änderung wird durch die Ableitung nach der Zeit dargestellt und daraus ergibt sich die induzierte Spannung. Der Faktor -n gibt zum Einen die Vergrößerung der Spannung an, je mehr Windungen eine Spule im Feld hat, und zum Anderen im Vorzeichen die Lenzsche Regel, die besagt, dass der Induktionsstrom (bzw. die Spannung) immer der Ursache entgegen wirkt.
Zur Spannungsaddition müssen zusammen geschaltete Spulen in unserer Lima phasenrichtig gekoppelt sein!
Geht ganz schnell, nur Sitzbank runter, Limastecker (schwarz/rot) abziehen und Adapter anschließen
Dabei sollten sich, abhängig von Übung und Schmackes, eine Spitzenspannung > 45VDC gegen Masse zu messen sein!
2. CDI
3. Zündspule,
primär: 1/3
sekundär ohne Zündstecker: 3 kΩ, mit Entstörwiderstand im Stecker 7kΩ + - 10%.
Die Zündkerze NGK DPR8EA9 hat einen internen Entstörwiderstand von 5kΩ!! Die ist für unseren Einzylinder gut billig und robust!
Die Isolation von der inneren Elektrode ist bei der teueren Iridium-Kerze recht empfindlich auf mechanische Belastung. Die Folge sind interne Haarrisse, dadurch Verlust an Zündenergie für den Funken!
Achtung: auf gute Masseverbindungen achten!
4. Zündgeber:
360 bis
440
Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!
reglermax, 20.05.2012