Strahlenbelastung durch Mobilfunkmasten

Zum Artikel "Mobilfunkstrahlen im Allgäu weit unter den Grenzwerten" vom 9.Juli 2009

 

 

Das Thema ist m. E. künstlich hochgespielt, denn die lokale / körpernahe Strahlenbelastung durch das Handy ist um einiges höher als vom nahen Funkmast! Die senden mit ca. 20Watt HF-Leistung im UHF-Bereich, aber viel weiter entfernt als die Miniantenne vom Handy, denn die ist direkt an Ohr, Augen, Brust oder Hosentasche. 

Auch im Standby Modus strahlt ein Handy immer wieder! Die Feldstärke einer Strahlung (Volt / Meter) ist direkt von der Strahlungsleistung und Abstand abhängig. Das Handy strahlt, abhängig von der Empfangsqualität, mit bis zu 2 Watt Leistung, aber direkt am Ohr.

Die Sendeantenne ist bei jedem Handy an der Oberseite vom Hörer, also direkt am Kopf. Damit ist die Strahlungsleistung meist viel höher als vom Sendemast. Die Strahlungsbelastung wird durch Dauergespräche noch verstärkt. Ob nun diese hochfrequente Strahlung unsere Gehirnströme beeinflussen, wird von Wissenschaftlern unterschiedlich kommentiert. Ich meine auch, dass diese HF-Strahlung das Gewebe/Zellen allenfalls etwas erwärmt und ungefährlich ist!

http://www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/-Elektrosmog-durch-Handys-und-Telefone/1347810/1347810/

 

Die Gefahren für die Menschen werden mit unterschiedlichen Maßstäben gesehen und werden oft verzerrt dargestellt!

Höhenstrahlung aus dem Weltraum während langen Flugreisen, Sonnenbaden um Mittagszeit, oder der Schalldruck in Auto und Disco´s sind weitaus größere Gefahren für Menschen.

 

10.01.2019 ergänzt

Rolf Grauer.