Mein Weltbild in der modernen Gesellschaft      

 

In unserer technisch und materiell orientierten Gesellschaft ist man geneigt, bei allen Vorgängen

nach Ursache und Wirkung zu suchen und zu denken.

Alle nicht belegbaren Phänomene  aus Religion, Philosophie und Parapsychologie werden immer mehr

verdrängt, weil unser geistiger Horizont entweder zu eng bemessen ist, oder die traditionelle Wissenschaft

mit Arroganz den Grenzbereichen gegenüber steht und kritisiert. Meines Erachtens entwickelte sich die Welt

nicht aus dem Zufall, sondern nach göttlichem Plan und Wille.

 

Wir Menschen werden in unserer medialen Welt mit Informationen und Ablenkung übersättigt, so daß die

geistigen Aktivitäten der Einzelnen immer mehr verdrängt werden oder keine Zeit mehr dafür eingeräumt wird.

Ich will nun unseren wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nicht schlecht reden, denn unsere Zukunft in

Europa ist ja schließlich in starkem Maße davon abhängig, nur sollte der Mensch als selbst denkendes Individuum,

durch  Medien und Lifestyle, nicht übersteuert und somit degeneriert werden.

 

Das christliche Abendland ist auf dem Weg kulturell und moralisch abzugleiten, weil eine gute geistige Ausrichtung

immer mehr verloren geht. Wer ohne Religion lebt ist auf weltliche Leitbilder angewiesen, die als Menschen nicht

unfehlbar sind und immer öfter ihre Beziehungen und Einflüsse schamlos ausnützen. Gewissenlose Korruption weitet

sich  in unserer Gesellschaft immer mehr aus.

Selbst unsere Politiker sind häufig in persönliche Interessen verstrickt und sehen oft den politischen Auftrag für das

Volk allenfalls an zweiter Stelle. Sie sind dem Volk hervorragende Redner, aber schlechte Politiker und keine Vorbilder.

Leider nimmt das politische Interesse unseres Volkes immer mehr ab, so daß der Freiraum der Mandatsträger noch

größer, aber unsere Demokratie stetig schwächer  wird.

 

Jeder Mensch muß sich  seiner geistigen Fähigkeiten, Verantwortung seiner Seele und Umwelt bewusst sein.

Zerstreuung durch ein Übermaß an Freizeitspaß oder gar die Flucht aus Trübsalen durch  Alkohol b.z.w. Drogen sind

sicherlich nicht die richtige Lösung, sondern die Besinnung und das Gebet mit Jesus Christus, der zur Vergebung unserer

Sünden, am Kreuz gestorben ist und uns die Erlösung gibt.

 

    

 

                                      

 

2. Wir können uns nun einen groben Überblick über den wissenschaftlichen Stand der Menschheit im 21. Jahrhundert machen und sehen

wie weit wir sind und doch, wie wenig wir allumfassend wissen.

 

2.1 Zu unserem Verständnis ist die Relativitätstheorie  mehr für den Kosmos, die Quantenmechanik mehr für den strukturellen Aufbau

von kleinsten Bausteinen in Verbindung mit Wellenmustern (Energie) geeignet.

Aus Relativitätstheorie und Quantenmechanik folgt, daß Materie nur eine `Energieform` ist (E = mc2 ).

 

2.2 Quantenmechanik  

Computersimulation des Wasserstoff-Atoms unter quantenmechanischer Betrachtung.

Wie komplex sieht dabei für uns schon das einfache H-Atom aus. Um wie viel komplexer  dann wohl erst ein Uranatom oder gar Eiweißmoleküle?

http://vqm.uni-graz.at/pages/projects/index.html

  

Dualität der Wellen und Teilchen.

Experimente und Beweise belegen, dass Teilchen und Wellen ähnliche Wirkungen zeigen.

Für manche Betrachtungen ist es besser  Wellen oder Teilchen zu betrachten.

Interferenzen von Wellen und Teilchen sind möglich, denn Wellenkämme können mit Wellentälern der anderen Gruppe zusammenfallen.

Teilchen wie Quarks, Lichtquanten (Photonen) u.s.w. sind bewegte Ladungen im Wellenmuster,

dabei bedeuten kurze Wellen eine  hohe Frequenz  oder  schnelle Bewegung.

Impuls = Masse x Geschwindigkeit

Die Wellenlänge bestimmt den Impuls der Teilchen.

Eine kurze Welle kann entweder eine hohe Geschwindigkeit, oder große Energie b.z.w. Masse sein.

Die Frequenz des Wellenvorganges ist somit proportional zur kinetischen Energie. 

 

Heisenbergs Unschärferelation

Ein genau bestimmbarer Ort durch Wellenüberlagerung (Interferenz)  bedingt einen unscharfen Impuls.

Ein genau bestimmter Impuls (Energie, Masse) bedingt einen unscharfen Ort (gerade Welle).

 

Wem es nun zu wissenschaftlich wird, kann auf Punkt 5 weiter lesen! Ich will bis Punkt 4 nur grob den aktuellen Stand unserer Wissenschaft umreißen, damit uns deutlicher wird, wie wenig wir trotz aller Technik wissen!

3. wissenschaftliche Weltformeln

Weltformel (auch Theory of Everything, TOE, DT. Theorie von Allem) bezeichnet eine (bislang hypothetische) Theorie,

in der die vier elementaren Grundkräfte (Gravitation, elektromagnetische, schwache und starke Wechselwirkung) vereint beschrieben werden.

Die Vereinheitlichung der drei Theorien ohne die Gravitation wird als große vereinheitlichte Theorie bezeichnet (GUT = Grand Unified Theory).

Diese Vereinheitlichung wird aufgrund der Ähnlichkeit in der mathematischen Struktur der drei Theorien angenommen.

Die Einbeziehung der Gravitation wird erwartet, weil eine Extrapolation der Wechselwirkungsstärke der einzelnen Grundkräfte zu hohen Energien

darauf hinweist, dass bei etwa 1019 GeV alle Wechselwirkungen vergleichbar stark sind.

Viele Physiker sind weiterhin überzeugt, dass alle physikalischen Vorgänge auf ein Grundprinzip zurückzuführen sind (Monismus).

Eine derartige Theorie muss aus heutiger Sicht verschiedene Phänomene enthalten: Sie muss supersymmetrisch sein,

also Elementarteilchenübergänge zwischen Fermionen und Bosonen enthalten.

Sie muss die Frage der dunklen Materie sowie ungeklärte Vorgänge im frühen Universum  erklären. Bislang gibt es außerhalb

kosmologischer Beobachtungen keinerlei Möglichkeiten,  eine derartige Theorie zu überprüfen.

 

Weltformeln in der Geschichte

Eine frühe Theorie, die die elektromagnetische Wechselwirkung und die Gravitation vereinheitlicht beschrieb, war die Kaluza-Klein-Theorie.

Sie entstand allerdings, bevor die schwache und starke Wechselwirkung bekannt waren, und war daher unvollständig.

In den 1950er Jahren versuchte Werner Heisenberg eine Weltformel aufzustellen. Auch Albert Einstein versuchte dies bis zum Lebensende,

blieb aber erfolglos.

Zwei potentielle Zugänge zur einheitlichen Beschreibung der vier Grundkräfte sind die Stringtheorie und die Loop-Quantengravitation,

wobei Vertreter beider Theorien betonen, dass die bestehenden Theorien unvollständig sind, und dass zur Formulierung einer endgültigen Theorie

noch wesentliche Probleme gelöst werden müssen.

Eine neue Theorie, die "Superquantum Theorie", weist hin auf die Mathematik (Cantor'sche Mengenlehre der reellen Zahlen) als reelle

Grundstruktur der Natur.

Diese Theorie (als bedingte Weltformel vorgestellt) unterwirft Superstrings unbekannter richtungsloser Länge allen bekannten mathematischen

Gesetzen. Aus der daraus folgenden, mathematisch/physikalischen Gesamtstruktur folgen aufgrund von zu erwartenden Stabilitätskriterien alle

physikalischen Gesetze.

 

Außenseiter

Daneben finden sich eine Vielzahl von Vorschlägen außerhalb der etablierten Forschung, weitgehend von Idealisten und Einzelgängern formuliert.

Ein solches Beispiel ist die von Burkhard Heim entwickelte vereinheitlichte Feldtheorie, die im Wesentlichen eine Theorie der verborgenen

Variablen ist.

In der etablierten Wissenschaft stößt sie aus diesem Grund auf Ablehnung. Jedoch ist sie aufgrund ihrer mathematischen Komplexität dem Laien

und der Mehrzahl von Physikern nicht verständlich.

Der Begriff Theory of Everything (dt. Theorie von Allem) bezieht sich trotz der Namenswahl ausschließlich auf (prinzipiell) messbare Größen der Physik.

Inwieweit Aspekte außerhalb der Physik, etwa der Psychologie oder der Kunst, auf physikalische Phänomene rückführbar sind, ist nicht direkter

Gegenstand einer Theory of Everything.

Der Ausdruck Weltformel ist darüber hinaus etwas irreführend, da sich eine physikalische Theory of Everything natürlich kaum auf eine Formel

reduzieren ließe.

 

 

3.1 Schritte zur Weltformel

Elektrostatik

Magnetostatik

Schwache
Wechselwirkung

Starke
Wechselwirkung

Gravitation

Elektromagnetische
Wechselwirkung

Quantenelektrodynamik

Quantenchromodynamik

Allgemeine
Relativitätstheorie

Elektroschwache Wechselwirkung

Große vereinheitlichte Theorie

Quantengravitation

 

4. Die Quantengravitation

ist eine Theorie, die die zwei großen physikalischen Theorien des 20. Jahrhunderts, die Quantentheorie und

die allgemeine Relativitätstheorie, vereinigen soll.

Die allgemeine Relativitätstheorie beschreibt eine der 4 Elementarkräfte unseres Universums, die Gravitation. Die Quantentheorie beschreibt

die anderen 3 Elementarkräfte elektromagnetische Wechselwirkung, schwache Wechselwirkung und starke Wechselwirkung).

Die Vereinigung dieser beiden Theorien ist notwendig, da es Überschneidungen gibt. Im Allgemeinen beschreibt die allgemeine Relativitätstheorie

den Aufbau des Universums im Großen und ist bei großen Massen und Geschwindigkeiten praktikabel.

Die Quantentheorie hingegen beschreibt die Wechselwirkung zwischen kleinsten Teilchen und in begrenztem Raumgebiet. Obwohl die Gravitation

die schwächste der Elementarkräfte ist, bestimmt sie unser Weltbild, denn sie ist die einzige der vier Elementarkräfte, die, nach heutigen Erkenntnissen,

ausschließlich anziehend wirkt, da es nur eine Gravitationsladung (die Masse) gibt, und sich somit nicht im Großen aufheben kann. Die anderen

Elementarkräfte hingegen sind nur für mikroskopische Prozesse von Bedeutung, dort aber nicht wegzudenken. Überschneidungen beider Theorien

treten nun in einigen Extremfällen auf:  Der Urknall stellt im Modell der allgemeinen Relativitätstheorie ein Problem dar, da hier die Krümmung der

Raum-Zeit unendlich wird (sog. Singularität), womit die Gesetze der  allgemeinen Relativitätstheorie außer Kraft gesetzt werden, und Dichte sowie

Temperatur extreme Werte annehmen. Bei schwarzen Löchern, welche durch ihre enorme Masse einhergehend mit ihrer geringen Größe die Raumzeit

ebenfalls bis zur Singularität krümmen.

Erst durch Vereinigung der Gravitation mit den anderen Elementarkräften lösen sich störende Unendlichkeiten in den Gleichungen der

Physiker auf und wir können diese Extremfälle, in denen alle Elementarkräfte gleichermaßen berücksichtigt werden müssen, berechnen. Als zusätzlicher

Anreiz für die Physiker gibt es hier die TOE (Theory Of Everything), da sich mit der Vereinheitlichung von allgemeiner Relativitätstheorie und

Quantentheorie die gesamten physikalischen Eigenschaften des Universums aus einer einzigen Formel herleiten lassen, vom Hebelgesetz bis zur

Zeitdilatation durch Fortbewegung nahe der Lichtgeschwindigkeit.

Bisher allerdings widersetzt sich die Gravitation beharrlich den Versuchen der Physiker, sie in das Quantenmodell einzufügen, welches darauf beruht,

dass alle Kräfte in Elementarportionen, die Quanten, aufgeteilt werden. Die so zerlegten Kräfte lassen sich in der Quantentheorie und nur dort exakt

berechnen und erklären. Die Gravitation allerdings lässt sich nicht so einfach zerlegen und so werden heute Theorien aufgestellt, die dies ermöglichen

sollen.

Erster Anwärter für die Quantengravitation ist die Stringtheorie, in der alle Elementar-teilchen durch eindimensionale Strings repräsentiert werden.

Allerdings lässt sich diese Theorie nach bisherigem Kenntnisstand nur in einem 10-, 11- oder 26-dimensionalen Universum formulieren.

Die Alternative ist die Loop-Quantengravitation, in welcher auch Raum und Zeit gequantelt sind.

Dies sind allerdings nur die meistvertretenen Theorien, daneben gibt es noch eine ganze Reihe anderer Erklärungsmodelle.

 

Quellen:  Die Bibel

                  Dr. Roger Liebi, Jerusalem - Hindernis für den Weltfrieden?

                  Dr. Friedrich W. Doucet, Die Toten leben unter uns

                  Nigel Calder, Einsteins Universum   

                  Prof. Astrophysiker Stephen Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit

                  Wikipedia, der freien Enzyklopädie aus dem Internet

                  Prof. Hoimar v. Ditfurth, Im Anfang war der Wasserstoff

Rolf Grauer, 07.04.2006