Mein Weltbild in der modernen Gesellschaft
1. Durch Gedanken, Inspirationen und Gespräche mit geistig orientierten Menschen prägte sich in mir über
viele Jahre hin mein Weltbild.
Jetzt im Alter von 57 Jahren musste ich nun diese Zeilen schreiben.
Seitdem sehe ich die christliche Heilslehre, niedergeschrieben im neuen Testament, mit erweiterten
Augen und für die wichtigste Lebensanleitung für uns Menschen an. Es behält über zwei Jahrtausende
hinweg, auch in unserer modernen Gesellschaft, weiterhin und uneingeschränkt seine Gültigkeit.
In unserer technisch und materiell orientierten Gesellschaft ist man geneigt, bei allen Vorgängen
nach Ursache und Wirkung zu suchen und zu denken.
Alle nicht belegbaren Phänomene aus Religion, Philosophie und Parapsychologie werden immer mehr
verdrängt, weil unser geistiger Horizont entweder zu eng bemessen ist, oder die traditionelle Wissenschaft
mit Arroganz den Grenzbereichen gegenüber steht und kritisiert. Meines Erachtens entwickelte sich die Welt
nicht aus dem Zufall, sondern nach göttlichem Plan und Wille.
Wir Menschen werden in unserer medialen Welt mit Informationen und Ablenkung übersättigt, so daß die
geistigen Aktivitäten der Einzelnen immer mehr verdrängt werden oder keine Zeit mehr dafür eingeräumt wird.
Ich will nun unseren wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nicht schlecht reden, denn unsere Zukunft in
Europa ist ja schließlich in starkem Maße davon abhängig, nur sollte der Mensch als selbst denkendes Individuum,
durch Medien und Lifestyle, nicht übersteuert und somit degeneriert werden.
Das christliche Abendland ist auf dem Weg kulturell und moralisch abzugleiten, weil eine gute geistige Ausrichtung
immer mehr verloren geht. Wer ohne Religion lebt ist auf weltliche Leitbilder angewiesen, die als Menschen nicht
unfehlbar sind und immer öfter ihre Beziehungen und Einflüsse schamlos ausnützen. Gewissenlose Korruption weitet
sich in unserer Gesellschaft immer mehr aus.
Selbst unsere Politiker sind häufig in persönliche Interessen verstrickt und sehen oft den politischen Auftrag für das
Volk allenfalls an zweiter Stelle. Sie sind dem Volk hervorragende Redner, aber schlechte Politiker und keine Vorbilder.
Leider nimmt das politische Interesse unseres Volkes immer mehr ab, so daß der Freiraum der Mandatsträger noch
größer, aber unsere Demokratie stetig schwächer wird.
Jeder Mensch muß sich seiner geistigen Fähigkeiten, Verantwortung seiner Seele und Umwelt bewusst sein.
Zerstreuung durch ein Übermaß an Freizeitspaß oder gar die Flucht aus Trübsalen durch Alkohol b.z.w. Drogen sind
sicherlich nicht die richtige Lösung, sondern die Besinnung und das Gebet mit Jesus Christus, der zur Vergebung unserer
Sünden, am Kreuz gestorben ist und uns die Erlösung gibt.

2. Wir können uns nun einen groben Überblick über den wissenschaftlichen Stand der Menschheit im 21. Jahrhundert machen und sehen
wie weit wir sind und doch, wie wenig wir allumfassend wissen.
Unser menschlicher Horizont ist eben stark begrenzt. Je mehr Türen aufgestoßen werden um so mehr wird die Allmacht Gottes gewahr.
von kleinsten Bausteinen in Verbindung mit Wellenmustern (Energie) geeignet.
Aus Relativitätstheorie und Quantenmechanik folgt, daß Materie nur eine `Energieform` ist (E = mc2 ).
2.2 Quantenmechanik

Computersimulation des Wasserstoff-Atoms unter quantenmechanischer Betrachtung.
Wie komplex sieht dabei für uns schon das einfache H-Atom aus. Um wie viel komplexer dann wohl erst ein Uranatom oder gar Eiweißmoleküle?
http://vqm.uni-graz.at/pages/projects/index.html
Dualität der Wellen und Teilchen.
Experimente und Beweise
belegen, dass Teilchen und Wellen ähnliche Wirkungen zeigen.
Für manche Betrachtungen ist es besser Wellen oder Teilchen zu betrachten.
Interferenzen von Wellen und
Teilchen sind möglich, denn Wellenkämme können mit
Wellentälern der anderen Gruppe zusammenfallen.
Teilchen wie Quarks, Lichtquanten (Photonen) u.s.w. sind
bewegte Ladungen im Wellenmuster,
dabei bedeuten kurze
Wellen eine hohe Frequenz
oder
schnelle Bewegung
Impuls = Masse x Geschwindigkeit
Die Wellenlänge bestimmt den
Impuls der Teilchen.
Eine kurze Welle kann
entweder eine hohe Geschwindigkeit, oder große Energie b.z.w. Masse sein.
Die Frequenz des
Wellenvorganges ist somit proportional zur kinetischen Energie.
Heisenbergs Unschärferelation
Ein genau bestimmbarer Ort
durch Wellenüberlagerung (Interferenz)
bedingt einen unscharfen Impuls.
Ein genau bestimmter Impuls
(Energie, Masse) bedingt einen unscharfen Ort (gerade Welle).
Weltformel (auch Theory of Everything, TOE, DT. Theorie von Allem) bezeichnet eine (bislang hypothetische) Theorie,
in der die vier elementaren Grundkräfte (Gravitation,
elektromagnetische, schwache und starke Wechselwirkung) vereint beschrieben
werden.
Die Vereinheitlichung der drei Theorien ohne die Gravitation wird
als große vereinheitlichte Theorie bezeichnet
(GUT = Grand Unified Theory).
Diese Vereinheitlichung wird aufgrund der Ähnlichkeit in der mathematischen Struktur der drei Theorien angenommen.
Die Einbeziehung der Gravitation wird erwartet, weil eine Extrapolation der Wechselwirkungsstärke der einzelnen Grundkräfte zu hohen Energien
darauf
hinweist, dass bei etwa 1019 GeV
alle Wechselwirkungen vergleichbar stark sind.
Viele Physiker sind weiterhin überzeugt, dass alle physikalischen
Vorgänge auf ein Grundprinzip zurückzuführen sind (Monismus).
Eine derartige Theorie muss aus heutiger Sicht verschiedene Phänomene enthalten: Sie muss supersymmetrisch sein,
also Elementarteilchenübergänge
zwischen Fermionen
und
Sie muss die Frage der dunklen Materie sowie ungeklärte Vorgänge im frühen Universum erklären. Bislang gibt es außerhalb
kosmologischer Beobachtungen keinerlei Möglichkeiten, eine derartige Theorie zu überprüfen.
Eine frühe Theorie, die die elektromagnetische Wechselwirkung und
die Gravitation vereinheitlicht beschrieb, war die Kaluza-Klein-Theorie.
Sie entstand allerdings, bevor die schwache und starke
Wechselwirkung bekannt waren, und war daher unvollständig.
In den 1950er Jahren versuchte Werner Heisenberg eine Weltformel aufzustellen. Auch Albert Einstein versuchte dies bis zum Lebensende,
blieb aber erfolglos.
Zwei potentielle Zugänge zur einheitlichen Beschreibung der vier Grundkräfte sind die Stringtheorie und die Loop-Quantengravitation,
wobei Vertreter beider Theorien betonen, dass die bestehenden Theorien unvollständig sind, und dass zur Formulierung einer endgültigen Theorie
noch wesentliche Probleme gelöst werden müssen.
Eine neue Theorie, die "Superquantum Theorie", weist hin auf die Mathematik (Cantor'sche Mengenlehre der reellen Zahlen) als reelle
Grundstruktur der Natur.
Diese Theorie (als bedingte Weltformel vorgestellt) unterwirft Superstrings unbekannter richtungsloser Länge allen bekannten mathematischen
Gesetzen. Aus der daraus folgenden, mathematisch/physikalischen Gesamtstruktur folgen aufgrund von zu erwartenden Stabilitätskriterien alle
Daneben finden sich eine Vielzahl von Vorschlägen außerhalb der
etablierten Forschung, weitgehend von Idealisten und Einzelgängern formuliert.
Ein solches Beispiel ist die von Burkhard Heim entwickelte vereinheitlichte Feldtheorie, die im Wesentlichen eine Theorie der verborgenen
Variablen ist.
In der etablierten Wissenschaft stößt sie aus diesem Grund auf Ablehnung. Jedoch ist sie aufgrund ihrer mathematischen Komplexität dem Laien
und der Mehrzahl von Physikern nicht verständlich.
Der Begriff Theory of Everything
(dt. Theorie von Allem)
bezieht sich trotz der Namenswahl ausschließlich auf (prinzipiell) messbare
Größen der Physik.
Inwieweit Aspekte außerhalb der Physik, etwa der Psychologie oder der Kunst, auf physikalische Phänomene rückführbar sind, ist nicht direkter
Gegenstand einer Theory of Everything.
Der Ausdruck Weltformel ist darüber hinaus etwas irreführend, da sich eine physikalische Theory of Everything natürlich kaum auf eine Formel
reduzieren ließe.
die allgemeine Relativitätstheorie, vereinigen
soll.
Die allgemeine Relativitätstheorie beschreibt eine der 4 Elementarkräfte unseres Universums, die Gravitation. Die Quantentheorie beschreibt
die anderen 3 Elementarkräfte elektromagnetische Wechselwirkung, schwache Wechselwirkung und starke Wechselwirkung).
Die Vereinigung dieser beiden Theorien ist notwendig, da es Überschneidungen gibt. Im Allgemeinen beschreibt die allgemeine Relativitätstheorie
den Aufbau des Universums im Großen und ist bei großen Massen
und Geschwindigkeiten praktikabel.
Die Quantentheorie hingegen beschreibt die Wechselwirkung zwischen kleinsten Teilchen und in begrenztem Raumgebiet. Obwohl die Gravitation
die schwächste der Elementarkräfte ist, bestimmt sie unser Weltbild, denn sie ist die einzige der vier Elementarkräfte, die, nach heutigen Erkenntnissen,
ausschließlich anziehend wirkt, da es nur eine Gravitationsladung (die Masse) gibt, und sich somit nicht im Großen aufheben kann. Die anderen
Elementarkräfte hingegen sind nur für mikroskopische Prozesse von Bedeutung, dort aber nicht wegzudenken. Überschneidungen beider Theorien
treten nun in einigen Extremfällen auf: Der Urknall stellt im Modell der allgemeinen Relativitätstheorie ein Problem dar, da hier die Krümmung der
Raum-Zeit unendlich wird (sog. Singularität), womit die Gesetze der allgemeinen Relativitätstheorie außer Kraft gesetzt werden, und Dichte sowie
Temperatur extreme Werte annehmen. Bei schwarzen Löchern, welche durch ihre enorme Masse einhergehend mit ihrer geringen Größe die Raumzeit
ebenfalls bis zur Singularität
krümmen.
Erst durch Vereinigung der Gravitation mit den anderen Elementarkräften lösen sich störende Unendlichkeiten in den Gleichungen der
Physiker auf und wir können diese Extremfälle, in denen alle Elementarkräfte gleichermaßen berücksichtigt werden müssen, berechnen. Als zusätzlicher
Anreiz für die Physiker gibt es hier die TOE (Theory Of Everything), da sich mit der Vereinheitlichung von allgemeiner Relativitätstheorie und
Quantentheorie die gesamten physikalischen Eigenschaften des Universums aus einer einzigen Formel herleiten lassen, vom Hebelgesetz bis zur
Zeitdilatation durch Fortbewegung nahe der Lichtgeschwindigkeit.
Bisher allerdings widersetzt sich die Gravitation beharrlich den Versuchen der Physiker, sie in das Quantenmodell einzufügen, welches darauf beruht,
dass alle Kräfte in Elementarportionen, die Quanten, aufgeteilt werden. Die so zerlegten Kräfte lassen sich in der Quantentheorie und nur dort exakt
berechnen und erklären. Die Gravitation allerdings lässt sich nicht so einfach zerlegen und so werden heute Theorien aufgestellt, die dies ermöglichen
sollen.
Erster Anwärter für
die Quantengravitation ist die
Stringtheorie,
in der alle Elementar-teilchen durch eindimensionale Strings repräsentiert
werden.
Allerdings lässt sich diese Theorie nach bisherigem Kenntnisstand nur in einem 10-, 11- oder 26-dimensionalen Universum formulieren.
Die Alternative ist die
Loop-Quantengravitation, in welcher auch Raum
und Zeit gequantelt sind.
Dies sind allerdings nur die meistvertretenen Theorien, daneben
gibt es noch eine ganze Reihe anderer Erklärungsmodelle.
5. Was ist nun unsere Bestimmung? (ergänzt!)
Für manche Wissenschaftler ist unsere Welt durch Zufall und Evolution entstanden.
Religion und somit Gott wird von ihnen in den Bereich von Sagen und Legenden geschoben.
Ich meine, der Mensch ist weit mehr, als uns die Wissenschaft b.z.w. Medizin vorgibt.
Wer seine Sinne und Geist gebraucht, unabhängig von seiner Intelligenz, ist von der Allmacht Gottes überzeugt und versucht nach Gottes Geboten
zu leben. Eins ist sicher, kein Erdenleben geht ewig, jeder wird es erleben wie er als Seele ins Jenseits kommt. Berichte darüber gibt es keine,
aber die Bibel mit dem neuen Testament und die christlichen Kirchen, die um unser Seelenheil auf Erden bemüht sind.
Unsere Seelen
haben ein Vorleben
Luzifer, jeder hat wohl schon von dem verstoßenen Engel, oder auch dem Fürsten der Finsternis gehört. Viele Ansichten sind darüber im Umlauf wie es
dazu kam. Sein Name wurde als der "Lichtbringer" oder "Lichtträger" bezeichnet. Also wohl gleichbedeutend mit einem, der einem die Augen öffnet ?
Luzifer bedeutet griech. auch "Phosphoros", lateinisch ist er als "Morgenstern" zu übersetzen. Er ist nach Deutungen der Bibel der erste Engel gewesen,
den Gott erschaffen hat, alle anderen Engel überstrahlte. Dessen war sich Luzifer allerdings bewusst. Als Gott die Menschen erschuf, hielt Luzifer dies
für fehlerhaft und gar nicht mehr so akzeptabel. Er sollte plötzlich auch dem "Menschen" im Himmel dienen müssen? Auf diese Weise lehnte er sich
gegen Gott auf, wollte sich über ihn sogar stellen und sagte ihm schließlich den offenen Kampf an, was Erzengel Michael mit seinen Getreuen auf den
Plan rief. Dieser gewann den Kampf, da Erzengel Michael auch von Gott unterstützt wurde. Mit etwa einem Drittel der Engel, die sich für Luzifer entschieden,
wurde er letztendlich auf die Erde gestürzt und führte seine Taten aus. (Jes. 14,12; und Lukas 10,18). Somit wurde aus ihm der vor Gott in Ungnade
gefallene Engel.
Da Gott die reine Liebe ist, will er seitdem alle versündigten Engel als
beschwerte Geistwesen durch Läuterung in sein Reich zurückholen.
Diese beschwerten Seelen haben wie wir Menschen einen
freien Willen und können sich für ein Erdenleben zur besonderen Läuterung
entscheiden.
Nach Gottes Willen werden dann diese Seelen zum Menschen auf Erden geboren, ergo sind wir Menschen letztendlich beschwerte Seelen die von
Luzifer und seinen Anhängern abstammen. Vermutlich können solche Erdenleben mehrfach durchlebt werden, um den Seelenstatus weiter mit Liebe zu
durchwirken und zu verbessern oder auch durch
ständiges Abfallen in Unmenschlichkeit und Hass ein versteinertes Herz zu
bekommen.
Damit ergibt sich im Jenseits eine große Gemengelage von Geistwesen, die nach ihrem Seelenstatus in entsprechende Etagen im Hause Gottes
eingeordnet werden.
Die Gottnähe ist von Liebe durchwirkt mit höchstem Glück und Zufriedenheit.
Gottferne ist von Gefühlskälte durchwirkt
mit
starkem Seelenschmerz und Sehnsucht
nach Gottes Liebe, Glück und Zufriedenheit.
Weiterleben nach
dem Tod
Mit der Geburt zum Menschen läuft ein Entwicklungsprozess eines jeden Menschen nach göttlicher `Spielregel` ab, wobei die Liebe als zentrales Ziel
zu sehen ist, unter dem freien Willen eines jeden Menschen. Die Länge des irdischen Lebens wird bei uns Menschen vornehmlich als Gnade, der frühe
Tod als schlimmes Schicksal gesehen.
Im allumfassenden Blick sieht´s wie so vieles ganz anders aus, der Tod ist dabei nur ein Übergang (siehe Grafik unter Kapitel 1) zu einem raum -
und zeitlosen Seelenleben.
Warum halten wir denn so am Erdenleben
fest?
Wir wissen nicht´s vom Seelenvorleben und kennen nicht das Leben nach dem Tod, manche glauben daran, manche nicht, wissen tut es keiner.
So wird der Tod zum schrecklichen Schicksal, besonders für materiell denkende Menschen und bei schlimmen Schicksalen fragt man nach Schuld oder
warum mir persönlich dieses Leid auferlegt wurde.
Beim Suizid hatten Menschen unendliches Seelenleid, so dass sie ihr höchstes Gut, ihr eigenes Leben vernichteten, um endlich
Entlastung zu erfahren.
Wobei diese Menschen durch ihre Hölle auf Erden auch eine besondere Läuterung erfahren haben und somit im Hause Gottes
einen entsprechenden Seelenstatus erreicht haben.
Gibt es nun Büßerseelen die auf Erden geboren werden?
Ich meine ja, denn diese Geistwesen haben sich im Voraus zur schweren Läuterung als Mensch auf Erden entschlossen, ohne dass sie es als Mensch wissen,
denn kein Mensch hat direktes Wissen von Gottes Reich.
Nur so kann ich mir z.B. Misshandlungen an Kindern, große Katastrophen und schreckliche Kriege vorstellen, die ja Gott zulässt und viele
Unschuldige betroffen sind.
Seelen mit besonders schwerem Erdenleben kommen im Jenseits viel weiter,
haben also im Himmel einen stark verbesserten
Seelenstatus.
Starke Persönlichkeiten wie z.B. Bonhöfer und Kolbe haben ihren Glauben im Angesicht ihres Henkers behalten und sind so für die Menschen zu
unvergesslichen Vorbildern geworden. Auch viele unauffällige Menschen haben in ihrer Not den Glauben behalten, sind standhaft geblieben und
haben sich damit im Himmel einen guten Seelenstatus
erworben.
5.1 Böse Gedanken und Taten
bleiben bis zum jüngsten Tag erhalten und lassen sich nur durch Läuterung und Liebe in einen besseren Seelenstatus wandeln.
Gleich gesinnte, weltlich und materiell denkende Menschen werden von ihnen schnell inspiriert und sorgen für das Böse auf Erden, auch in einer
modernen und intelligenten Welt.
Auch vor den vielen Versuchungen ist keiner sicher, wenn er nicht bemüht ist, sich zu festigen und seine Schwächen ablegen kann.
Dafür ist das Neue Testament von größtem Nutzen, denn Jesus gibt uns damit die beste Anleitung fürs Leben.
Wenn wir ihn von ganzen Herzen suchen und uns offenbaren, so kehrt er bei uns ein und vergibt uns unsere Schuld.
Das ist die größte Chance für uns sündige Menschen überhaupt.
Jesus sagt in der Bergpredigt: “Liebet eure Feinde – tut Gutes die euch hassen – schlägt dir jemand auf die linke Wange,
so halte ihm auch die rechte hin“.
Stephanus sagte noch während seiner Steinigung, mit Blick zum Himmel gerichtet: “Herr, rechne ihnen diese Taten nicht an!“
Die bösen und unmenschlichen Gedanken von Hitler und seiner Helfer sind auch 61 Jahre nach Ende des 3. Reiches immer noch weltweit um uns,
selbst dann noch, wenn der letzte Nazi aus dem 3. Reich gestorben ist.
Auch in Ländern, die unter den Nazis direkt o.
indirekt gelitten haben, taucht bei hauptsächlich jungen Menschen immer wieder
Neonazismus auf.
Ich frage mich immer wieder warum Hitlers Wille, in seinem früh verfassten Buch „mein Kampf“ von den Deutschen besonders den Intellektuellen
nicht richtig erkannt wurde.
Hatte die Opposition geschlafen oder hat er die aus der tiefen Verletzung des verlorenen Krieges genauso geblendet wie das gemeine Volk?
Warum sind die meisten Juden im Nazireich geblieben, haben sie die Nazibande unterschätzt?
So wurden sie aufs tiefste gedemütigt und brutal
ermordet.
Mein Vater sagte oft, wenn es zum Thema Nazideutschland kam: “nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“.
Einmal musste er einer Reihenerschießung zusehen, weil er sein eisernes Kreuz nicht getragen hat, das man ihm für Tapferkeit als
Fernmelder bei der Reichsbahn unter Feindeinwirkung verliehen hatte. Vermutlich haben Vorgesetzte mitbekommen, dass er nicht
in der Partei und regimekritisch war.
Der Leitende sagte ihm nach der Erschießung :“ Du bist der Nächste, wenn du
nicht „recht“ tust!“
Volksverführer und Hassprediger
Oft frage ich mich, warum im 21. Jahrhundert in einer
modernen / intelligenten Menschheit immer noch grässliche und inhumane
Handlungen vorkommen.
Wie wird das auserwählte Volk Gottes heute noch von ihren Nachbarn bedroht, die sie am liebsten ins Meer treiben würden und das nach ihrem
schrecklichen Holocaust.
Es braucht doch nur die passende Seele eines Volksverführers, wie ein Hitler, Bin Laden oder Ahmadinedschad eingeboren zu werden.
Auch Sektengurus und Hassprediger sind ganz üble Zeitgenossen und Verführer, die mit ihrer Rhetorik und Lügen Menschen täuschen und verführen
(an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, sagte Jesus).
Weltlich und materiell eingestellte Menschen verfallen solchen
Verführern sehr schnell, weil sie in ihrer Geisteshaltung labil und leicht zu locken sind.
Diese Verführer gehören zur Erdenszene und
unterliegen selbst der Läuterung.
Wir haben in Europa zwar seit 61 Jahren nahezu Frieden, doch wie viel Grausamkeiten geschehen jetzt in Familien und durch radikale Gesinnungsgruppen
wie Neonazis und Terrorismus, von Volksausbeutern ganz zu schweigen.
Sie kommen und gehen je nach Stimmung und
Geisteshaltung der Menschen und Völker.
Von Hass geprägte Völker wie z.B. Iraner, Palästinenser und Suniden sind von radikalen Islamisten stark durchsetzt. Diese Hassprediger können mühelos
viele Menschen zu Gewaltakten anstiften, indem sie
ihnen sagen, Gotteskrieger zu sein und nach ihrem Tod in das Paradies zu kommen.
Israel wird mit seiner gewaltbetonten Agitation in seiner Region für weiteren Hass und somit Terrorismus durch Hamas und Hisbollah sorgen.
Warum können sie anders gläubige Staatsbürger in ihrem Land nicht tolerieren und integrieren. Palästinenser leben ja schließlich auch schon Jahrtausende
auf jetzigem jüdischen Staatsgebiet und sehen es als ihre Heimat an, in der sie nun als Menschen 2. Klasse behandelt werden. In vielen anderen Ländern
der Erde hat es doch auch funktioniert, dazu hätte es nicht mal eines separaten Staates wie Palästina mit dem Gaza und Westjordanland gebraucht,
nur einen jüdischen Rechtsstaat mit Glaubensfreiheit und tolerantem Umgang aller Bürger untereinander.
Somit hätte der Tempelberg allen Bürgern und Pilgern gehört und wäre für alle zugänglich. Vom jüdischen Tempel hätte sicherlich einiges restauriert werden
können ohne die Omar-, oder Al Aksa Moschee abreißen zu müssen.
So hätten alle beteiligten Gläubige in Frieden auf dem
Tempelberg neben einander beten können und die radikalen Islamisten hätten ihre
Basis verloren.
Wie sagte Jesus: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
Leider leben nur die wenigsten Juden nach der christlichen Heilslehre, die meisten leben streng nach dem jüdischen Glauben, in dem es heißt:
Aug um Aug, Zahn um Zahn!
Obwohl der Prophet Daniel (9,26a) noch in der babylonischen Gefangenschaft 538 v. Chr: den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem und den Messias
in Jesus Christus auf den Tag genau vorausgesagt hat, haben ihn nur wenige Juden erkannt und lehnen bis heute seine Heilslehre, nach dem neuen
Testament, ab (siehe Buch Jerusalem von Roger Liebi, ISBN-Nr. 3-85666-377-0).
Auch wir Christen sind, hauptsächlich in der westlichen Welt durch die moderne Gesellschaft, Materialismus und Luxus, in großer moralischer Versuchung.
Damit gerät unser Glauben immer mehr in den Hintergrund des Lebens. Moralverfall und somit Unheil ist häufig die Folge.
Unsere christlichen Kirchen können diese Tendenz, trotz großer Bemühungen in der Seelsorge nicht aufhalten, denn jeder Mensch ist für sein Seelenheil
erstmal selber verantwortlich.
Da wir die christliche Lehre kennen und oftmals vergessen oder gar ablehnen, sind wir in besonderer Verantwortung vor Gott, im Gegensatz zu Völkern,
die in ihrer Kultur andere Religionen haben und somit die christliche Heilslehre nicht kennen, aber auch nach göttlichen Maßstäben leben können.
5.2 Gute Gedanken und Taten
bleiben bis zum jüngsten Tag
erhalten
und wirken auf uns ein.
Sie bleiben geistiges Gut der Seele und sind Grundlage des Seelenstatus.
Jeder kann sich von ihnen inspirieren lassen, wenn
seine geistige Ausrichtung stimmt.
Religiöse und liebevolle Menschen, die nicht materiell eingestellt, sind da besonders empfänglich.
Sie haben schon auf Erden ein großes Maß an
Zufriedenheit, Glück
Man erkennt solche Menschen schon an ihrer
Ausstrahlung und ihren hellen, strahlenden Augen.
5.3 Lebensziel des Menschen
Jeder Mensch soll durch Selbstfindung zu seiner geistigen Bestimmung finden, seinen Glauben ein Leben lang ausbauen und danach leben.
Es ist der freie Wille eines jeden Menschen gefordert, diesen Weg zurück zu Gott zu finden, wie im Gleichnis des verlorenen Sohnes
(Lukas. 15, 11- 32) geschrieben steht.
Dieser Glauben ist unabhängig vom Intellekt und kann von jedem Menschen angenommen werden.
Dazu ist die Heilslehre von Jesus Christus, niedergeschrieben im neuen Testament, von größter Bedeutung.
Durch ihn kann jeder Mensch Vergebung der Sünden und somit zu seinem Seelenfrieden kommen.
Auch in größter Not steht uns Christus bei, wenn wir ihn aus ganzem Herzen und Überzeugung rufen und um Hilfe bitten (Psalm 23, guter Hirte).
Jeder Mensch erlebt also täglich, abhängig von seinem Seelenstatus, eine Mischung aus Versuchung -Trübsal - Freude - und Heil.
Das ist die Schule des Lebens in der jeder Mensch seine Richtung und Prioritäten selber setzt und sich im Einzelfall entscheiden muß.
Deshalb ist das Erdenleben für keinen Menschen ein Paradies, auch wenn es bei reichen Leuten, äußerlich manchmal den Anschein hat.
Darum sollten wir uns Christus nicht verschließen, sondern ihn suchen, so wird er bei uns einkehren.
Hören wir auf unsere Herzen, so sind wir stets gut beraten.
Leben wir immer so, wie wenn unser letzter Tag auf Erden angebrochen wäre!
Denken wir stets daran, sterben ist nur die Heimkehr in das Haus Gottes.
Quellen: Die Bibel
Dr. Roger Liebi, Jerusalem - Hindernis für den Weltfrieden?
Dr. Friedrich W. Doucet, Die Toten leben unter uns
Nigel Calder,
Einsteins Universum
Prof. Astrophysiker Stephen Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit
Prof. Hoimar v. Ditfurth, Im Anfang war der Wasserstoff
Rolf Grauer, 07.04.2006