Mein Weltbild in der modernen Gesellschaft      

 

1. Durch Gedanken, Inspirationen und Gespräche mit geistig orientierten Menschen prägte sich in mir über viele Jahre mein Weltbild.   
Im Alter von 57 Jahren habe ich meine Gedanken niedergeschrieben und im April 2006 ins Netz gestellt! Seit vielen Jahren sehe ich die christliche Heilslehre

im neuen Testament, mit erweiterten Augen und für die wichtigste Lebensanleitung für uns Menschen. Es behält über zwei Jahrtausende hinweg, auch in unserer modernen

Gesellschaft, weiterhin und uneingeschränkt seine Gültigkeit.
 
In unserer technisch und materiell orientierten Gesellschaft ist man geneigt, bei allen Vorgängen nach Ursache und Wirkung zu suchen und zu denken.
Alle nicht belegbaren Phänomene aus Religion, Philosophie und Parapsychologie werden immer mehr verdrängt, weil unser geistiger Horizont entweder zu eng bemessen ist, 
oder die traditionelle Wissenschaft mit Arroganz den Grenzbereichen gegenübersteht und kritisiert. Meines Erachtens entwickelte sich die Welt nicht aus dem Zufall
sondern nach göttlichem Plan und Wille.
 
Wir Menschen werden in unserer medialen Welt mit Informationen und Ablenkung übersättigt, so dass die geistigen Aktivitäten der Einzelnen immer mehr verdrängt 
werden, oder keine Zeit mehr dafür eingeräumt wird. Ich will nun unseren wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nicht schlecht reden, denn unsere Zukunft ist ja

in starkem Maße davon abhängig, nur sollte der Mensch als selbst denkendes Individuum, durch Medien und Lifestyle, nicht übersteuert und somit degeneriert werden.
 
Besonders die moderne, reiche Gesellschaft ist auf dem Weg kulturell und moralisch abzugleiten, weil eine gute und geistige Ausrichtung immer mehr verloren geht. 
Wer ohne Religion lebt, ist auf weltliche Leitbilder angewiesen. Aber kein Mensch ist unfehlbar, oft werden Beziehungen und Einflüsse schamlos ausgenützt. 
Gewissenlose Korruption weitet sich in unserer Gesellschaft immer mehr aus. Selbst unsere Politiker sind häufig in persönliche Interessen verstrickt und sehen oft den politischen

Auftrag für das Volk allenfalls an zweiter Stelle. So sind einige hervorragende Redner, aber schlechte Politiker und Vorbilder.
Leider nimmt das politische Interesse unseres Volkes immer mehr ab, so dass der Freiraum der Mandatsträger noch größer, aber unsere Demokratie stetig schwächer wird.
 
Jeder Mensch muss sich seiner geistigen Fähigkeiten, Verantwortung seiner Seele und Umwelt bewusst sein und danach leben.
Zerstreuung durch ein Übermaß an Freizeitspaß, oder gar die Flucht aus Trübsälen durch Alkohol und Drogen sind sicher nicht die richtige Lösung, sondern die Besinnung 
und das Gebet mit Jesus Christus, der zur Vergebung unserer Sünden am Kreuz gestorben ist und uns die Erlösung gibt.

 

                                        

 

2. Wir können uns nun einen groben Überblick über den wissenschaftlichen Stand der Menschheit im 21. Jahrhundert machen und sehen wie weit wir sind und doch, 

wie wenig wir allumfassend wissen.  

wissenschaftliche Weltformeln

Unser menschlicher Horizont ist eben stark begrenzt. Je mehr Türen aufgestoßen werden umso mehr Fragen tauchen auf und die Allmacht Gottes wird gewahr!
Zu meinem Verständnis ist die Relativitätstheorie mehr für den Kosmos, die Quantenmechanik mehr für den strukturellen Aufbau von kleinsten Bausteinen in Verbindung 
mit Wellenmustern (Energie) geeignet. Aus Relativitätstheorie und Quantenmechanik folgt, dass Materie nur eine Energieform ist, denn E = mc2.

HatomQM.jpg

Computersimulation des Wasserstoff-Atoms unter quantenmechanischer Betrachtung.
Wie komplex sieht dabei für uns schon das einfache H-Atom aus. Um wie viel komplexer ist dann wohl erst ein Uranatom oder gar Eiweißmoleküle?

http://vqm.uni-graz.at/pages/projects/index.html

teilchen.jpg

Dualität der Wellen und Teilchen.

Experimente und Beweise belegen, dass Teilchen und Wellen ähnliche Wirkungen zeigen.
Für manche Betrachtungen ist es besser entweder die Wellenstruktur oder die Teilchen zu betrachten.
Interferenzen von Wellen und Teilchen sind möglich, denn Wellenkämme können mit Wellentälern der anderen Gruppe zusammenfallen.
Teilchen wie Quarks, Lichtquanten (Photonen) u.s.w. sind bewegte Ladungen im Wellenmuster, dabei bedeuten kurze Wellen 
eine hohe Frequenz oder schnelle Bewegung.
Impuls = Masse x Geschwindigkeit
Die Wellenlänge bestimmt den Impuls der Teilchen. Eine kurze Welle kann entweder eine hohe Geschwindigkeit, oder große Energie bzw. Masse sein.
Die Frequenz des Wellenvorganges ist somit proportional zur kinetischen Energie. 

 

Heisenbergs Unschärferelation

Ein genau bestimmbarer Ort durch Wellenüberlagerung (Interferenz) bedingt einen unscharfen Impuls.
Ein genau bestimmter Impuls (Energie, Masse) bedingt einen unscharfen Ort (gerade Welle).  

 

3. Was ist nun unsere Bestimmung?

Für manche Wissenschaftler ist unsere Welt durch Zufall und Evolution entstanden.
Religion und somit Gott wird von ihnen in den Bereich von Sagen und Legenden geschoben.
Ich meine, der Mensch ist weit mehr, als uns die Wissenschaft und Medizin vorgibt.
Wer seine Sinne und Geist gebraucht, unabhängig von seiner Intelligenz, ist von der Allmacht Gottes überzeugt und versucht nach Gottes Geboten zu leben. 
Eins ist sicher, kein Erdenleben geht ewig, jeder wird es erleben wie er als Seele ins Jenseits kommt. 
Berichte darüber gibt es keine, aber die Bibel mit dem neuen Testament und die christlichen Kirchen, die um unser Seelenheil auf Erden bemüht sind.
 
3.1 Ich meine, unsere Seelen haben ein Vorleben

Luzifer, jeder hat wohl schon von dem verstoßenen Engel, oder auch dem Fürsten der Finsternis gehört. Viele Ansichten sind darüber im Umlauf wie es
dazu kam. Sein Name wurde als der "Lichtbringer" oder "Lichtträger" bezeichnet. Also wohl gleichbedeutend mit einem, der einem die Augen öffnet?
Luzifer bedeutet griech. auch "Phosphoros", lateinisch ist er als "Morgenstern" zu übersetzen. Er ist nach Deutungen der Bibel der erste Engel gewesen,
den Gott erschaffen hat, alle anderen Engel überstrahlte. Dessen war sich Luzifer allerdings bewusst. Als Gott die Menschen erschuf, hielt Luzifer dies
für fehlerhaft und gar nicht mehr so akzeptabel. Er sollte plötzlich auch dem "Menschen" im Himmel dienen müssen? Auf diese Weise lehnte er sich
gegen Gott auf, wollte sich über ihn sogar stellen und sagte ihm schließlich den offenen Kampf an, was Erzengel Michael mit seinen Getreuen auf den
Plan rief. Dieser gewann den Kampf, da Erzengel Michael auch von Gott unterstützt wurde. Mit etwa einem Drittel der Engel, die sich für Luzifer entschieden,
wurde er letztendlich auf die Erde gestürzt und führte seine Taten aus. (Jes. 14,12; und Lukas 10,18). Somit wurde aus ihm der vor Gott in Ungnade
gefallene Engel.
Da Gott die reine Liebe ist, will er seitdem alle versündigten Engel als beschwerte Geistwesen durch Läuterung in sein Reich zurückholen.
Diese beschwerten Seelen haben wie wir Menschen einen freien Willen und können sich für ein Erdenleben zur besonderen Läuterung entscheiden.
Nach Gottes Willen werden dann diese Seelen zum Menschen auf Erden geboren. Ich meine wir Menschen sind letztendlich beschwerte Seelen, die von
Luzifer und seinen Anhängern abstammen. Vermutlich können solche Erdenleben mehrfach durchlebt werden, um den Seelenstatus weiter mit Liebe zu
durchwirken und zu verbessern, oder auch durch ständiges Abfallen in Unmenschlichkeit und Hass zu verschlechtern.
Damit ergibt sich im Jenseits eine große Gemengelage von Geistwesen, die nach ihrem Seelenstatus in entsprechende Etagen im Hause Gottes
eingeordnet werden, denn Gott Nähe ist von Liebe durchwirkt mit höchstem Glück und Zufriedenheit. 
Gottferne ist von starkem Seelenschmerz und Sehnsucht nach Gottes Liebe, Glück und Zufriedenheit geprägt!

3.2 Weiterleben nach dem Tod
Mit der Geburt zum Menschen läuft ein Entwicklungsprozess nach göttlicher `Spielregel` ab, wobei die Liebe als zentrales Ziel
zu sehen ist, jedoch unter dem freien Willen eines jeden Menschen. Die Länge des irdischen Lebens wird bei uns Menschen vornehmlich als Gnade,

der frühe Tod als schlimmes Schicksal gesehen. Im allumfassenden Blick sieht es anders aus, der Tod ist dabei nur ein Übergang (siehe Grafik unter Kapitel 1)

zu einem Raumzeit losen Seelenleben.
Warum halten wir so am Erdenleben fest?
Wir wissen nichts vom Seelenvorleben und kennen nicht das Leben nach dem Tod, manche glauben daran, manche nicht, wissen tut es keiner!
So wird der Tod zum schrecklichen Schicksal, besonders für materiell denkende Menschen und bei schlimmen Schicksalen fragt man nach Schuld oder
warum mir persönlich dieses Leid auferlegt wurde.
Beim Suizid hatten Menschen unendliches Seelenleid, so dass sie ihr höchstes Gut, ihr eigenes Leben vernichteten, um endlich Entlastung zu erfahren.
Wobei diese Menschen durch ihre Hölle auf Erden auch eine besondere Läuterung erfahren haben und somit im Hause Gottes einen entsprechenden

Seelenstatus erreicht haben.

 

3.3 Gibt es nun Büßerseelen die auf Erden geboren werden?
Ich meine ja, denn diese Geistwesen haben sich im Voraus zur schweren Läuterung als Mensch auf Erden entschlossen, ohne dass sie es als Mensch wissen,
denn kein Mensch hat direktes Wissen von Gottes Reich. Nur so kann ich mir z.B. Misshandlungen an Kindern, große Katastrophen und schreckliche Kriege

vorstellen, die ja Gott zulässt, obwohl viele Unschuldige betroffen sind!
Seelen mit besonders schwerem Erdenleben kommen im Jenseits viel weiter, haben also im Himmel einen stark verbesserten Seelenstatus.
Starke Persönlichkeiten wie z.B. Dietrich Bonhoeffer und Maximilian Kolbe haben ihren Glauben im Angesicht ihrer Nazi-Henker behalten und sind so für die Menschen zu 

unvergesslichen Vorbildern geworden. Auch viele `einfache` Menschen haben in ihrer Not den Glauben behalten, sind standhaft geblieben und haben sich

damit einen guten Seelenstatus im Jenseits erworben.

 

3.4 Böse Gedanken und Taten bleiben bis zum jüngsten Tag erhalten und lassen sich nur durch Läuterung und Liebe in einen besseren Seelenstatus wandeln. 
Gleich gesinnte, weltlich und materiell denkende Menschen werden von ihnen schnell inspiriert und sorgen, auch in einer modernen und `intelligenten` Welt,

für das Böse auf Erden. Vor vielen Versuchungen ist keiner sicher, wenn er sich nicht bemüht seine Schwächen abzulegen.
Dafür ist das Neue Testament von größtem Nutzen, denn Jesus gibt uns damit die beste Anleitung fürs Leben. Wenn wir ihn von ganzen Herzen suchen und uns

offenbaren, so kehrt er bei uns ein und vergibt uns unsere Schuld. Das ist die größte Chance für uns sündige Menschen überhaupt.
Jesus sagt in der Bergpredigt: “Liebet eure Feinde – tut Gutes die euch hassen – schlägt dir jemand auf die linke Wange, so halte ihm auch die rechte hin“.
Stephanus sagte noch während seiner Steinigung, mit Blick zum Himmel gerichtet: “Herr, rechne ihnen diese Taten nicht an!“
Die bösen und unmenschlichen Gedanken von Hitler und seiner Helfer sind auch heute noch, Jahrzehnte nach dem 3. Reich, immer noch weltweit um uns und
selbst dann noch, wenn der letzte Nazi aus dem 3. Reich gestorben ist. Auch in Ländern, die unter den Nazis direkt oder indirekt gelitten haben, taucht bei hauptsächlich

jungen Menschen immer wieder Neonazismus auf. Ich frage mich immer wieder, warum Hitlers Wille in seinem früh verfassten Buch „mein Kampf“ vom Volk,

besonders den Intellektuellen, nicht richtig erkannt wurde? Hatte die Opposition geschlafen, oder hat er sie aus der tiefen Verletzung des verlorenen Krieges genauso

geblendet wie das gemeine Volk?  Warum sind viele Juden im Nazireich geblieben, haben sie die Nazibande unterschätzt?
So wurden sie aufs tiefste gedemütigt und brutal ermordet.

Mein Vater sagte oft, wenn es zum Thema Nazideutschland kam: “nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“.
Einmal musste er einer Reihenerschießung zusehen, weil er sein eisernes Kreuz nicht getragen hat, dass man ihm für Tapferkeit als Fernmelder bei der Reichsbahn

unter Feindeinwirkung verliehen hatte. Vermutlich haben Vorgesetzte mitbekommen, dass er nicht in der Partei und regimekritisch war.

Zu seinem Kameraden sagte er leise: „Wehe uns Deutschen, wenn das gerächt wird!"
Der Leitende hörte davon und sagte ihm nach der Erschießung:
Du bist der Nächste, wenn du nicht „recht“ tust!
 
3.5 Volksverführer und Hassprediger
Oft frage ich mich, warum in einer modernen, intelligenten Menschheit immer noch grässliche und inhumane Taten vorkommen.
Wie wird das auserwählte Volk Gottes heute noch von ihren Nachbarn bedroht, die sie am liebsten ins Meer treiben würden und das nach ihrem schrecklichen Holocaust.
Es braucht doch nur die passende Seele eines Volksverführers, wie ein Hitler, Bin Laden oder Ahmadinedschad eingeboren zu werden.
Auch Sektengurus und Hassprediger sind ganz üble Zeitgenossen und Verführer, die mit ihrer Rhetorik und Lügen Menschen täuschen und verführen.

´An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen´, sagte Jesus.
Weltlich und materiell eingestellte Menschen verfallen solchen Verführern sehr schnell, weil sie in ihrer Geisteshaltung labil und leicht zu locken sind.
In Europa ist seit Ende des 2. Weltkrieges nahezu Frieden, doch wie viele Grausamkeiten geschehen in Familien, durch radikale Gesinnungsgruppen wie Neonazis

und Terrorismus. Sie kommen und gehen je nach Stimmung und Geisteshaltung der Menschen.
Viele islamische Völker sind von radikalen Islamisten stark durchsetzt. Hassprediger können mühelos viele Menschen zu Gewaltakten anstiften, indem sie ihnen sagen,

Gotteskrieger zu sein und versprechen nach ihrem Tod ins Paradies zu kommen (siehe Islam und Terrorismus von Mark A. Gabriel).

3.6 Warum gibt’s so viele Kriege auf der Erde

weil Menschenrechte, für Geld und Macht, missachtet werden! Das ist auch ein Nährboden für Widerstand und Terrorismus!
Israel wird mit seiner gewaltbetonten Agitation auf ihrem Land für weiteren Hass und somit Terrorismus durch Palästinenser, Hamas und Hisbollah sorgen.
Warum können sie anders gläubige Staatsbürger in ihrem Land nicht tolerieren und integrieren. Palästinenser leben ja schließlich auch schon Jahrtausende in diesem Land

und sehen es als Heimat an, in der sie nun als Menschen 2. Klasse benachteiligt werden. In vielen Ländern gibt es Mischkulturen die friedlich zusammenleben.
Warum braucht es einen separaten Staat Palästina mit dem Gaza und Westjordanland, hinter hohen Mauern?  
Ich meine, es braucht doch nur einen jüdischen Rechtsstaat mit Glaubensfreiheit, der einen toleranten Umgang und Frieden für alle Bürger ermöglicht!
Vom jüdischen Tempel könnte sicher einiges restauriert werden, ohne die Omar-, oder Al Aksa Moschee abreißen zu müssen. So könnten alle Gläubige in Frieden auf dem

Tempelberg neben einander beten und die radikalen Islamisten würden ihre Basis im Volk verlieren!

Wie sagte Jesus: ´Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!´
Leider leben nur die wenigsten Juden nach der christlichen Heilslehre, die meisten streng nach dem jüdischen Glauben, in dem es  heißt: Aug um Aug, Zahn um Zahn!

Obwohl jüdische Propheten, (siehe AT Daniel 9,26) noch in der babylonischen Gefangenschaft 538 v. Chr. den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem und den Messias in Jesus Christus auf den Tag genau voraussagten, haben ihn nur wenige Juden erkannt und lehnen bis heute seine Heilslehre nach dem neuen Testament ab (siehe Kapitel 4 im Buch Jerusalem von Roger Liebi, ISBN-Nr. 3-85666-377-0).
Auch wir Christen sind, hauptsächlich in der westlichen Welt durch die moderne Gesellschaft im Kapitalismus, in großer moralischer Versuchung.
Damit gerät unser Glauben immer mehr in den Hintergrund des Lebens. Moralverfall und somit Unheil ist immer öfters zu sehen.
Unsere christlichen Kirchen können diese Tendenz, trotz großer Bemühungen in der Seelsorge nicht aufhalten, denn jeder Mensch ist für sein Seelenheil erstmals selber verantwortlich.

Da wir die christliche Lehre kennen und oftmals vergessen, oder gar ablehnen, sind wir in besonderer Verantwortung vor Gott, im Gegensatz zu Völkern, die in ihrer Kultur einen anderen Glauben haben und somit die christliche Heilslehre nicht kennen, aber auch nach göttlichen Maßstäben leben können.

Leider hat die katholische Kirche, als Moralträger und Glaubensvermittler durch ihre Missbrauchs Fälle, viel Vertrauen verloren. Ich meine, dass ohne lückenlose Aufklärung durch die Justiz und einigen Strukturwechsel in der Kirche, weitere Kritik und Austritte von Mitgliedern nicht aufzuhalten sind!

 

 3.7 Gute Gedanken und Taten bleiben bis zum jüngsten Tag erhalten und wirken auf uns ein. Sie bleiben geistiges Gut der Seele und sind Grundlage des Seelenstatus. Jeder kann sich von ihnen inspirieren lassen, wenn seine geistige Ausrichtung stimmt. Religiöse und liebevolle Menschen, die nicht materiell eingestellt, sind da besonders empfänglich. Sie haben schon auf Erden ein großes Maß an Glück, Zufriedenheit und sind mit ihrer Umwelt im Einklang.
Man erkennt solche Menschen schon an ihrer Ausstrahlung und freundlichen Augen.
 
4. Lebensziel des Menschen
Jeder Mensch sollte zu seiner geistigen Ausrichtung auf unseren Schöpfer finden, den Glauben ein Leben lang ausbauen und danach leben.
Es ist also der freie Wille eines jeden Menschen gefordert, diesen Weg zurück zu Gott zu finden, wie im Gleichnis des verlorenen Sohnes (Lukas 15, 11-32) geschrieben steht. Dieser Glauben ist unabhängig vom Intellekt und kann von jedem Menschen angenommen werden. Dazu ist die Heilslehre von Jesus Christus, niedergeschrieben im neuen Testament, von größter Bedeutung. Durch ihn kann jeder Mensch Vergebung der Sünden und somit zu seinem Seelenfrieden kommen.
Auch in größter Not steht uns Christus bei, wenn wir ihn aus ganzem Herzen und Überzeugung rufen und um Hilfe bitten (Psalm 23, guter Hirte).
Jeder Mensch erlebt also täglich, abhängig von seinem Seelenstatus, eine Mischung aus Versuchung -Trübsal - Freude - und Heil.
Das ist die Schule des Lebens, in der jeder Mensch seine Richtung und Prioritäten selber setzt und danach handeln muss.
Deshalb ist das Erdenleben für kein Mensch das Paradies, sondern hat Licht und Schatten. Die Reichen meinen sich das Paradies kaufen zu können und damit zu protzen, doch Glück und Gesundheit kommt nur von unserem Schöpfer allein!

 

Darum sollten wir uns Christus nicht verschließen, sondern ihn suchen, so wird er bei uns einkehren.

Hören wir auf unsere Herzen, so sind wir stets gut beraten. 

Leben wir immer so, wie wenn unser letzter Tag auf Erden angebrochen wäre!

Denken wir stets daran, sterben ist nur die Heimkehr in das Haus Gottes.

 

 

Quellen:  Die Bibel
                  Dr. Roger Liebi, Jerusalem - Hindernis für den Weltfrieden?
                  Dr. Friedrich W. Doucet, Die Toten leben unter uns
                  Nigel Calder, Einsteins Universum   
                  Prof. Astrophysiker Stephen Hawking, Eine kurze Geschichte der Zeit
                  Wikipedia, der freien Enzyklopädie aus dem Internet
                  Prof. Hoimar v. Ditfurth, Im Anfang war der Wasserstoff
                  Mark A. Gabriel, Islam und Terrorismus
 
 
Rolf Grauer, 18.03.2019