Wer für seine Enduro ein GPS mit ständiger Stromversorgung, auch bei Motorstillstand will, braucht einen Akku,
Dieser recht kompate LiPo hat im Vergleich zu Bleiakkus eine viel höhere Energiedichte. Ist also viel kleiner und leichter und trotzdem
zyklenfest. Mittlerweile ist diese Bauart auch betriebssicher!
1. XR600R (ab Bj. 87 mit 4-Drahtlima) und XR650R haben bereits ein Gleichstromnetz mit Regelgleichrichter.
Damit brauchts nur noch 3 kleine Bauelemente (Sicherung, Widerstand und Diode).
Abhängig von der Größe/Kapazität des Akkus kann der Widerstand zur Ladestrombegrenzung entfallen!
Werkzeugfach
von der XR650L

Unser Wüstenfahrer iXeReR hat
das Batteriegehäuse von der Dominator an seiner XR600R angebaut.
2. Wer bei seiner Enduro nur Wechselspannung als Bordnetz hat
Hier habe ich ne Variante von Laderegler erstellt, die mit einfachen Mitteln aus der unstetigen Lichtspannung
einer Enduro, eine ausreichende Ladung für einen Blei/Gel Akkus liefern. Der Vorteil liegt am geringen Spannungsabfall /Eingang zu Ausgang!
Dabei wird zum Schutz des Akkus die Ladespannung auf 13,9V und der Ladestrom auf 800mA, begrenzt.
Mit der Bemessung des Vorwiderstandes kann der maximale Ladestrom eingestellt werden.
Es sollte natürlich auf eine ausreichende Ladebilanz des Akkus geachtet werden!
Zur Begrenzung habe ich die Zenerdiode ZPD13V zur genauen Einstellung der Ladeschlußspannung gewählt.
Der Vorteil liegt darin, daß ohne DC/DC - Wandler ausgekommen wird.
Bei der Auslegung gehe ich von einem Verbraucherstrom von ca. 250mA aus, somit kann das GPS am vollen Akku und stehendem
Motor, gute 4 Stunden weiter betrieben werden.
Die maximale Ladeleistung bei hoher Drehzahl und leerem Akku beträgt ca. 10W und bewirkt damit keine Einbuße am Licht.
Der Akkukreis muss allerding massefrei bleiben!!!

Rolf Grauer, 14.05.2012